FLORIAN KONDERT

Florian_Kondert_Future_Talks

Als Entwickler und Mittler zwischen Unsicherheit und Hoffnung forscht Florian Kondert über die Zukunft von Technologie, Bildung und Leadership. Er ist Mitglied der Geschäftsführung des Zukunftsinstituts mit Sitz in Frankfurt und Wien und externer Experte des Arbeitskreises „Arbeit der Zukunft“ der Bundesregierung. Im Mittelpunkt seiner Arbeit als Vortragender, Berater und Autor steht die Frage, wie, warum und mit welchem Effekt Menschen, Organisationen und Kulturen mit Technologien interagieren.
 Der studierte Kommunikationswirt und Wissensmanager ist überzeugt, Zukunft ist ein Gestaltungsraum, und wir Menschen sind die Architekten.

Mindchanging Talks

Mehr Komplexität, bitte!

Das Problem, das viele Organisationen mit Digitalisierung haben, hat in Wahrheit nichts mit Digitalisierung zu tun. Sondern mit fehlender Unsicherheitskompetenz. Diese Unsicherheit kommt aus der gewachsenen Vielfalt an möglichen Schnittstellen, die wir heute haben. Sie machen die Beziehung zwischen Unternehmen und deren Umwelten um ein Vielfaches agiler, und damit anspruchsvoller.

Wenn – gerade etablierte – Unternehmen diese verstärkte Spannung auf ihre Systeme ernst nehmen wollen, müssen sie innere Komplexität erhöhen, statt verringern, Kontrolle reduzieren statt aufbauen, und sich mehr auf Bedürfnisse statt auf Produkt-Know-How konzentrieren. Das klingt paradox, ist aber ein Zugeständnis an die Realität. Der Vortrag löst diese vermeintlichen Paradoxien auf, liefert Beispiele und Antworten für ein neues Selbstverständnis in komplexen Umwelten.

Die Management-DNA der Zukunft

Die unternehmerische DNA ist geprägt vom industriellen Zeitalter: Planung, Kontrolle, Optimierung, prognostizierbare Anforderung und Risiken. Die Anforderungen an Organisationen heute ändern sich jedoch im Kontext von permanenten Krisen fundamental.

Das Management von morgen braucht eine Neukonfiguration gemäß dem Ansatz der Antifragilität, welche Störungen voraussetzt, um erfolgreich in die Zukunft zu navigieren. Das Konzept stellt die Idee der permanenten Krise in den Mittelpunkt. Konsequenzen ergeben sich dann für die Fragen nach dem, was wir wissen, zu wissen glauben … und dem Wissen über das, was wir nicht wissen. Dieser Vortrag zeigt auf, was zu tun ist, wenn das Management die operativen Rahmenbedingungen und Ziele immer weniger vorgeben kann.

Wissen im Wandel

Mit dem Beginn der Wissensökonomie in den 50er Jahren änderten sich die Anforderungen an das, was wir wissen müssen, und wie Organisationen mit dem Umstand immer mehr fragmentierter Information umgehen. Denn Wissen war nicht mehr ein geschütztes Gut von Eliten. Der Medienphilosoph Marshall McLuhan bemerkte in dieser Zeit:,We shape our tools and then our tools shape us‚. Diese Aussage definiert exzellent den Wandel unserer Wissenskultur und macht sie zum Prüfstein für die Zukunftsfähigkeit von Individuen, Unternehmen und ganzen Volkswirtschaften.

Die Parameter: Information ist überall, schnell und global abrufbar, von Autoren entkoppelt. Der Vortrag zeigt auf, wo Wissen entsteht, welche neuen Kompetenzen Individuen und Unternehmen entwickeln müssen und wie Wissen in seiner wachsenden Vielfalt und Qualität Unternehmen verändert.

Beobachten vs. beurteilen

Statt echte Problemfelder zu bearbeiten, werden sie gern durch Alibi-Aktionismus umgangen. Die natürliche Entropie von unternehmerischem Potenzial wird beschleunigt durch Neigung zur mehrheitstauglichen, aber evolutionsfeindlichen Mitte. Der Effekt: Vermehrte Misserfolge fördern Zukunftspessimismus und die Bewahrer laufen Zukunftsentwicklern den Rang ab. Ein Anzeichen für Überforderung und Ohnmacht auf allen Seiten.

Der Vortrag zeigt, wie diese Überforderung im unternehmerischen Alltag durch erprobte, systemische Methoden abgebaut werden kann. Er liefert die Grundlagen für ein neues Mindset, um Simplifizierung und Generalisierung durch die notwendige Tiefe einer Problemstellung zu ersetzen.

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Videos und Impressionen

Referenzen

Die Keynote von Florian Kondert hat nachhaltig Eindruck hinterlassen! Sie traf präzise auf den Punkt den richtigen, unbequemen Nerv und wurde von den Teilnehmern unserer mehrtägigen Veranstaltung mehrfach zitiert und als Referenz genutzt!

Michael Friedrich: Senior Consultant Organisationsentwicklung & Change Management, Robert Bosch GmbH

Danke für den professionellen und sehr lebendigen Vortrag sowie die anschließende bereichernde Podiumsdiskussion anlässlich unseres 10. Expertentreffs! Sie haben mit Ihrer überzeugenden Art, Ihrer Fachkompetenz und Ihrem sympathischen Auftritt wesentlich zum Erfolg der Veranstaltung beigetragen.

Dr. Arndt-Tobias Bröringmeyer, Deutsche Rückversicherung AG

Wow! Absolut hervorragende Keynote bei der MIND Conference in Berlin! Ich bin gespannt, wie weit sich Mindfulness noch in Deutschland tragen lässt. Auf jeden Fall weiter so und weiterhin viel Erfolg!

Erik Adler, Advaneo GmbH

„Eine Dreiviertelstunde Zukunft mit Kondert war derart spannend – ich hätte gern noch zwei oder drei Tage drangehängt!“

Anke Pedersen, Chefredaktion checkin.de | Der-Hotelexperte.de

Ich danke ganz herzlich für die Impulsvorträge und Moderation auf unserer Audi Retail Qualification Conference. Der Vortrag hat eine neue Dimension des Lernens und auch die Notwendigkeit für einen Wandel aufgezeigt. Die Teilnehmer aus 75 Ländern reagierten mit viel positivem Feedback!

Hubert Link, Leitung Vertriebsqualifizierung, AUDI AG

Florian Kondert vom Zukunftsinstitut hat in seiner Keynote bei der E-Government Konferenz 2013 des Bundesrechenzentrums auf inspirierende Weise gezeigt, warum Kollaboration und Kooperation zu den Zukunftspotenzialen in der öffentlichen Verwaltung zählen.

DI Roland Jabkowski, MBA, Geschäftsführer Bundesrechenzentrum

Themen

Insights

Publikationen

Playful Business
(Zukunftsinstitut, 2017)

Das vernetzte Unternehmen: Wie der Digital Workplace unsere Zusammenarbeit neu gestaltet (Co-Autor)
(Peter Geißler, Paul Kruse, 2015)

Digitale Erleuchtung
(Zukunftsinstitut, 2016)

Die Philosophen kommen – Essayistische Interviews von Marion Fugléwicz-Bren
(Band 1, 2013)

Megatrend Dokumentation
(Zukunftsinstitut, 2015)

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